Die verschiedenen Formate der Angebote ermöglichen eine passgenaue unterschiedlich tiefe Durchdringung der Themen - je nach Vorwissen und gewünschter Übertragung auf die eigene Praxis - die Anschlussfähigkeit an die Zielgruppen und die Passung an Ziele wird im Vorgespräch gemeinsam erarbeitet.
In Ihren Klassen/Lerngruppen sind Schülerinnen und Schüler, bei denen Sie unsicher sind, wie Sie ihr Verhalten genauer beobachten und einordnen können und vor allem, wie Sie darauf reagieren können?
Sie haben Diagnosen oder Vermutungen und möchten mehr über aktuell medizinisch und pädagogisch gesichertes Wissen zu ADHS, Autismusspektrum, emotionale und soziale Besonderheiten im Verhalten im Kontext von Neurodivergenz erfahren?
Meine Fortbildungen richten sich an Lehrkräfte mit sehr unterschiedlichem Vorwissen - von ersten Fragen bis hin zu sonderpädagogisch fundiertem Vorwissen.
Dazu können Fragen wie diese entstehen:
Welche Rolle spielen Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Reizverarbeitung, Selbstregulation und exekutive Funktionen beim Lernen?
Wie kann ich Lernumgebung, Aufgaben und Arbeitsorganisation so verändern, dass mehr Schülerinnen und Schüler erfolgreich lernen können?
Wie kann Kommunikation gelingen, wenn Missverständnisse, Rückzug, Verweigerung oder Konflikte entstehen?
Welche Veränderungen sind auch unter den realen Bedingungen großer Lerngruppen umsetzbar?
Und für Lehrkräfte mit sonderpädagogischem Vorwissen: Welche neueren Erkenntnisse verändern möglicherweise meine bisherigen Erklärungs- und Handlungsmodelle?
Wenn sich ein Kollegium gemeinsam mit ADHS, Autismus und Neurodivergenz beschäftigt, verändern sich häufig auch die Fragen.
Neben dem Umgang mit einzelnen Schülerinnen und Schülern rücken gemeinsame Vorstellungen von Lernen, Beziehung, Kommunikation und pädagogischem Handeln in den Mittelpunkt.
In den Teams oder dem gesamten Kollegium können Fragen wie diese entstehen:
Welche gemeinsame Sprache brauchen wir, damit wir Verhalten nicht völlig unterschiedlich beobachten und erklären?
Welche Vorstellungen von Lernen, Leistung, Selbstständigkeit und angemessenem Verhalten prägen unseren Schulalltag?
Was bedeuten unser Leitbild/pädagogisches Konzept konkret für Schülerinnen und Schüler, deren
Wahrnehmung, Informationsverarbeitung oder Selbststeuerung von unseren bisherigen Erwartungen abweichen?
Welche Veränderungen sollen nach einer Fortbildung tatsächlich im schulischen Alltag sichtbar werden?
Die Fortbildung kann deshalb an bestehenden Entwicklungszielen, am Leitbild oder am pädagogischen Konzept der Schule ansetzen. Wissensvermittlung, gemeinsame Reflexion und konkrete nächste Schritte werden miteinander verbunden.
Wie wird aus einem fachlich guten Impuls eine tragfähige Veränderung der Schule?
Fortbildungen entfalten nachhaltige Wirkung vor allem dann, wenn sie mit den Zielen der Schlentwicklung und Steuerungsprozessen einer Schule verbunden werden und Fragen wie zum Beispiel diese beantwortet werden können:
An welche vorhandenen Vorhaben kann angeschlossen werden?
Welche konkreten Veränderungen im pädagogischen Handeln kann die Fortbildung bewirken?
Was können Lehrkräfte und Teams selbst gestaltetn? Was benötigt Entscheidungen und Unterstützung der Schulleitung? Welche Beschlüsse müssen getroffen werden?
Welche Strukturen brauchen wir, damit die Veränderungen und Beschlüsse im Schulalltag langfristig fortgeführt werden können?
Woran erkennen wir später, ob die Veränderungen umgesetzt werden konnten und im angestrebten Maß hilfreich waren?
Meine Fortbildungen zu ADHS und Autismusspektrum im Kontext von Neurodivergenz schließen zuverlässig und wirksam an Programme und Qualifizierungsangebote von Bundesländern und Bezirksregierungen zu Inklusion, Unterrichtsqualität, Lernkultur, psychischer Gesundheit, individueller Förderung und Schulentwicklung an.
Landesspezifische Konzepte und Qualitätsrahmen werden aufgegriffen, Parallelstrukturen vermieden.
Meine sonderpädagogische Expertise garantiert die nachhaltige qualifizierte Umsetzung in die Komplexität von Schulentwicklungsprozessen.
Das 2-tägige Format ist mein bevorzugtes Referenzformat - es bietet die besten Bedingungen, um Input, Reflexion und die Planung konkreter Veränderungen zu verbinden. Es ist modular aufgebaut und kann sowohl an 2 aufeinander folgenden Tagen als auch mit ca. 1 Monat Abstand als Erprobungsphase durchgeführt werden.
Tag 1: Fachliche Grundlagen - gemeinsame Sprache zum aktuellen wissenschaftlich fundierten Stand zu ADHS/ADS, Autismusspektrum im Kontext von Neurodivergenz in unterrichtsrelevanten Zusammenhängen - Möglichkeiten zu Verstehen, Unterstützung und Abbau von Barrieren - Nutzen von Fallbeispielen zur Konkretisierung
Tag 2: Übertragung auf die eigene Praxis - Veränderungsmöglichkeiten hinsichtlich Kommunikation, Anforderungen, Co- und Selbstregulation, Lernorganisation, Teamabsprachen
Fachliche Grundlagen - gemeinsame Sprache zum aktuellen wissenschaftlich fundierten Stand zu ADHS/ADS, Autismusspektrum im Kontext von Neurodivergenz in unterrichtsrelevanten Zusammenhängen - Möglichkeiten zu Verstehen, Unterstützung und Abbau von Barrieren - Nutzen von Fallbeispielen zur Konkretisierung
Das 3,5-stündige Präsenzformat vermittelt im Kern Grundlagenwissen zu ADHS, Autismusspektrum und weiteren Formen von Neurodivergenz im Unterricht.
Ziel ist es, an einer gemeinsamen Sprache zu zentralen Begriffen arbeiten. Das Format zeigt, wie Begriffe bisher verwendet wurden, welches Verständnis von Verhalten dahintersteckt – und welche neueren Ansätze ein erweitertes fachliches Verständnis eröffnen.
Was wird abgedeckt?
Grundlagenwissen zu ADHS, Autismus und weiteren Neurodivergenzen im Unterricht
Vorwissen und Deutungsmuster der Teilnehmenden aufnehmen
zentrale Begriffe sortieren, gemeinsame Sprache anbahnen
Unterschied zwischen beobachtetem Verhalten und fachlichem Verstehen zeigen
exemplarische Arbeit mit ausgewählten Materialien
Beispiele zu Beobachtung, Barriereabbau und Selbstregulation
niedrigschwellige Veränderungsmöglichkeiten im Schulalltag aufzeigen
weiteren Fortbildungsbedarf gemeinsam einordnen
Das 2-tägige Format ist fachlich mein bevorzugtes Referenzformat. Es bietet die besten Bedingungen, um Wissen, Reflexion, konkrete Situationen aus der Praxis und Planung der Umsetzung miteinander zu verbinden.
Kürzere Formate sind möglich und sinnvoll, wenn zunächst Orientierung, ein Einstieg oder ein schneller sonderpädagogischer Überblick gewünscht ist. Sie können jedoch nicht dieselbe Tiefe, Fallarbeit und nachhaltige Umsetzung ermöglichen wie eine mehrteilige Fortbildung.
Ich kläre mit Ihnen ab, welches Format am besten passt und welcher Schwerpunkt für Sie sinnvoll ist.